Ende des Jahres 2006 ging ich aufgrund einiger Hinweise (Blut im Urin) zur Untersuchung zu meinem Urologen. Der ansonsten recht humorvolle Arzt wurde während der Untersuchung immer ruhiger und eröffnete mir dann im Sprechzimmer die Diagnose Blasenkrebs.
Ich schreibe dies nicht als „Comming Out“ oder um Mitleid zu erhaschen, ich möchte aber alle Betroffenen und deren Bekannte oder Freunde darauf hinweisen, dass man über diese Erkrankung reden kann und soll. Ich habe mit sehr vielen Betroffenen gesprochen und jeder hat mir erklärt, dass es nichts Schlimmeres gibt als dass dieses Thema in ihrer Gegenwart totgeschwiegen wird. Für mich brach damals eine Welt zusammen.
Ich lebte recht gesund warum daher Ich??
Jetzt nach eineinhalb Jahren denke ich etwas anders darüber. Diese Krankheit führt einen zum Umdenken. Was will ich und was will ich nicht mehr? Wenn man ehrlich zu sich selbst wird, kennt man meist die Antwort auf die oben gestellte Frage.
Darum: Lasst es nicht soweit kommen, dass das Leben Euch krank macht.
Liebe Grüße Euer
Gernot